Niedersächsische Kommunalwahlen 2026

am 13. September 2026

dieBasis in Neustadt am Rübenberge

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In Neustadt am Rübenberge ist dieBasis mit Kay Rudolf bereits im Stadtrat vertreten. Auch in diesem Jahr kandidieren wieder Mitglieder unserer sehr aktiven Ortsgruppe für Stadt- und Ortsräte in Neustadt a. Rbge., Mandelsloh und Otternhagen sowie für das Bürgermeisteramt in Neustadt.
Wir stellen Euch alle Kandidaten und ihre politischen Inhalt auf dieser Seite im Detail vor.

Interview mit der Bürgermeisterkandidatin für Neustadt a. Rbge

Ausschnitte aus dem Interview von Wendezeit Hannover mit Birgit Nowack (dieBasis Kandidatin in Neustadt a. Rbge.) und Nina Utz (dieBasis Kandidatin in Wolfenbüttel).
Das komplette Interview ist auf YouTube abrubar:
https://www.youtube.com/watch?v=NPcHOd3UNXU
Quelle: Telegram-Kanal von Wendezeit Hannover: t.me/WendezeitHannover

Alle Fragen und Antworten von Birgit aus dem Interview, zusammengefasst und in Kurzform

Warum kandidierst du 2026 für dieBasis beziehungsweise warum bist du überhaupt politisch aktiv?

Ich bin seit der Gründung 2020 in der dieBasis. Damals gab es aus meiner Sicht keine andere Partei, die sich gegen die Corona-Maßnahmen gestellt hat. Für mich müssen diese Maßnahmen und die damit verbundene Spaltung der Gesellschaft aufgearbeitet werden. Außerdem bin ich ein Fan der Basisdemokratie geworden: Entscheidungen sollten von Bürgerinnen und Bürgern getroffen werden, nicht von oben herab.

Ich sehe die Chancen vor allem auf kommunaler Ebene, weil man Bürger dort direkter erreicht. Zwischen Politikern und Bürgern besteht aus meiner Sicht ein zu großer Abstand. Als Bürgerin stößt man mit Veränderungswünschen oft auf Widerstand; deshalb kandidiere ich selbst. Basisdemokratie hat eine Chance, aber viele Menschen sind es nicht mehr gewohnt, mitzubestimmen. Wenn wir in Neustadt Mandate oder das Bürgermeisteramt erhalten, wollen wir die Menschen wieder stärker an Entscheidungen beteiligen.

Mein Eindruck ist, dass Parteien – sofern sie nicht bereits eine Gruppe oder Koalition bilden – jeweils ihr eigenes Süppchen kochen. In Neustadt gibt es bereits ein Mitglied von der dieBasis im Stadtrat, Kay Rudolf. Seine Anträge werden häufig von vornherein abgelehnt, unabhängig vom Inhalt, weil sie von der dieBasis kommen. Ich würde danach abstimmen, ob eine Entscheidung den Bürgern zugutekommt. Viele kommunalpolitische Anträge kommen aus der Verwaltung oder vom Bürgermeister, nicht von den gewählten Ratsmitgliedern. Bürger sollten ihre Anliegen an Ratsmitglieder herantragen können; diese sollten beraten und darüber beschließen. So, wie es derzeit läuft, halte ich es nicht für gut.

Mir ist wichtig, Politik für Bürger transparent zu machen. Jeder Bürger sollte – unter Wahrung des Datenschutzes – Einsicht darin haben, was getan wird und wofür Geld ausgegeben wird. Beim Neubau eines Schwimmbads sollten Kosten und beauftragte Firmen nachvollziehbar sein. Denkbar wären ehrenamtliche Rechnungsprüfer aus der Bürgerschaft. Die kommunalen Haushalte sind stark belastet; auch Neustadt ist hoch verschuldet. Bürger sollten wissen, was mit ihren Steuern geschieht.
Ein weiteres Thema sind Baustellen: Lange Umwege und monatelange kleine Baustellen belasten Bürger. Bei Straßenaufträgen sollten neben Anfangs- auch Endtermine festgelegt, die tägliche Arbeit kontrolliert und bei Verzögerungen Vertragsstrafen verhängt werden.

Von Tür zu Tür bin ich noch nicht gegangen. Infostände zur Kommunalwahl haben wir bisher nicht gemacht; zu anderen Wahlen haben wir das aber schon getan.

Bei einem Thema wird zunächst ausführlich über das Für und Wider debattiert. Danach wird nicht einfach abgestimmt. Beim Konsensieren zeigt jeder Beteiligte anhand einer Punkteskala, wie viel Widerstand er gegen ein Projekt oder Ergebnis hat. Jeder kann Vorschläge einbringen; über diese wird konsensiert.
Null Widerstand bedeutet volles Einverständnis, zehn Punkte bedeuten maximalen Widerstand. Am Ende wird der Vorschlag angenommen, der insgesamt den geringsten Widerstand hervorruft. Bei hohem Widerstand wird weiter beraten, damit ein Ergebnis entsteht, mit dem alle leben können.

Sie findet am 29. August um 14 Uhr auf dem Georgsplatz statt. Es kommen verschiedene bekannte Redner und auch Künstler. Es wäre schön, wenn viele Menschen kommen würden.

Alle Infos: Friedensdemo in Hannover

Als Bürgermeisterin würde ich ein Drittel meines Gehalts für Projekte in meiner Stadt ausgeben, insbesondere für Bürgerprojekte, die wegen Bürokratie oder fehlender Lobby sonst keine Chance hätten.
Bürger sollen an Politik beteiligt werden, denn es geht um ihr Leben.
Aus meiner Sicht wird derzeit zu viel von oben herab bestimmt, und es kommen immer neue Regeln hinzu. Das möchte ich nicht; verwirklichen kann ich dies aus meiner Sicht nur über ein politisches Engagement und in der dieBasis.

Infos zur bisherigen Ratsarbeit von Kay Rudolf

In Neustadt am Rübenberge ist dieBasis mit Kay Rudolf seit den letzten Kommunalwahlen im Jahr 2021 im Stadtrat vertreten. Somit bestand seither die Möglichkeit, über Anträge und kritische Fragestellungen sich aktiv in die Politik einzumischen. Zusammen mit der Ortsgruppe werden Themen aufgegriffen und über Anträge in den Stadtrat eingebracht. 

Kay Rudolf über seine Arbeit als Abgeordneter im Stadtrat:

Bisherige Anträge von dieBasis Neustadt a. Rbge im Stadtrat:

Kontakt zur Ortsgruppe
Neustadt a. Rbge

kay rudolf

Kay Rudolf

dieBasis Mandatsträger, aktiv im Stadtrat Neustadt am Rübenberge

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Aktuelles aus Neustadt

Termine

dieBasis Stammtisch - Neustadt a. Rbge.

Wann: Freitags (außer an Feiertagen)
Beginn: 20:00 Uhr
Offen für neue Interessenten. Bitte vorab anmelden bei Kay Rudolf